2016

 

4. September 2016 Quetschefest
Langstraße

 

30.10. Glockenfest

Busfahrt in die Rhön
11. Juni 2016
Näheres hier im Handzettel

 


Jahreshauptversammlung 22. Januar 2016



2015

1. Weltkrieg in Ronneburg - wir suchen noch Infos über Gefallene, Bilder und Erinnerungsstücke.
Ausstellung am 16. November 2014 im alten Pfarrhaus in Hüttengesäß

28. September - Fahrt nach Kassel - in Kooperation mit der Kulturinitiative der Gemeinde Ronneburg

Sonntag 21.September 2014
7. Latwergefest und Herbstfest der Landfrauen mit dem
Spielmanns - und Fanfarenzug Ronneburg ab 11 Uhr im alten Pfarrgarten Hüttengesäß
Quetschekönig ist Jens Köhler

1. Preis der Zwetschgenkernschätzung: Wolfgang Neuhahn Erlensee
2. Preis Julia Barget Ronneburg
3. Preis Wolfgang Walther Erlensee

1. Juni Stolpersteine verlegt in Ronneburg Hüttengesäß
(IG Stolpersteine)

Ahnenforschung - Initiativgruppe gegründet

Frühjahrswanderung nach Ilbenstadt

2014 - Heidi Rauch wird neue Vorsitzende,
wir danken Ferdinand Graef für über 25 Jahre
gelungene Vereinsführung!


2013

29. September 2013
Latwergefest  11 bis 18 Uhr

Diesmal vor dem Gasthaus Zur Krone, Langstraße 7
(vor der Baustellensituation)

29. Juli bis 13. August 2013
Fahrt mit einigen Mitgliedern nach Amana, Iowa
in unsere Schwestergemeinde von Ronneburg

24. Mai 2013 Osterbrunnenfest

25. Januar 2013 Jahreshauptversammlung in der Krone

 

2012

 

21. Oktober - Fahrt nach Worms - 2000 Jahre Geschichte an einem Tag.

August 2012 - Unser Ehrenmitglied, Frau Gisela Adrian ist verstorben.

2. Juli Verlegung von Stolpersteinen in Hüttengesäß und Altwiedermus

27. Juni 2012 - Unser Jubiläumsvorsitzender Ferdinand Graef wird 80 Jahre alt - wir Gratulieren!

24. Mai  2012 - Buchlesung "Das Geheimnis der Ronneburg" mit Autor Jörg Olbrich

20. Mai 2012 - Wanderung durch Hanau Steinheim

6. Mai - Geschichtsverein stellt sich mit anderen Vereinen beim Frühlingsfest vor

1. April   Ausstellung Feldpostkarten aus dem ersten Weltkrieg
 

2011

Vielen Dank an alle Helfer und Freunde des Vereins während unseres Festwochenendes 2011

25 Jahre Geschichts- und Heimatverein

Übersicht unseres Festprogramms für unser
Jubiläums- Wochenende 9. bis 11. September
Bitte zur Vergrößerung anklicken:

Ronneburger Mundartabend Empfang an der Ronneburg mit Gästen aus Amana , Iowa Dreschfest mit den Ackergiganten Freigericht
Freitag, 9. Sept. Samstag, 10. Sept. Sonntag 11. Sept.  2011

11. September Tag des offenen Denkmals mit landwirtschaftlicher Ausstellung in der Langstraße Hüttengesäß.
In der Hofreite Reidel wird eine Dreschmaschine aufgestellt, viele Traktoren und Bulldogs
der Ronneburger Landwirte und der "Ackergiganten Freigericht" stellen ihre schönsten Maschinen aus
und erklären das Leben der Landwirtschaft vor 100 Jahren.

10. September - Besucher der Amanagemeinde in der alten Ronneburger Heimat
Empfang an der Amanastraße, danach Gottesdienst "Dankesversammlung"

9. September Mundartabend in der Mehrzweckhalle im Ortsteil Hüttengesäß
Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn ab 19.30 Uhr, Eintritt frei.

28. August - im alten Pfarrhaus - Vorführung des Videos des Festzuges der 750 Jahrfeier von 1986,
dem Gründungsjahr des Geschichts- und Heimatvereins.

19. Juni 2011 - Eröffnung und Benennung der Amanastraße mit 52 Freunden aus Amana, Iowa (USA).

14. Mai 2011 - Vorstellung des Bildbandes durch Ferdinand Graef und Reiner Erdt
auf der Burg Ronneburg zur Eröffnung der Festveranstaltungen im Rahmen der 775 Jahrfeierlichkeiten 2011

16. Juni Einweihung einer Sitzgruppe am Pfingstberg

24. Mai 2011 Eröffnung eines Teilabschnitts der  Ysenburgroute

17. April 2011 Osterbrunnenfest

28. Januar 2011 Jahreshauptversammlung

2011

●  12. September 2010
Tag des offenen Denkmals
Schwerpunkt -  die Hanauer Kleinbahn
und ihre Endstation in Ronneburg (1896 bis 1931)
Ansichtskarte: Rechts unten Bahnhof mit Wirtschaft 1912.


●  17. Oktober 2010 - Historische Herbstreise
Ausflug zum Trifels/ Pfälzer Weinstraße

Rückblick

SOMMERAUSFLUG IN DIE WETTERAU ZU DEN KLÖSTERN
KONRADSDORF, ENGELTHAL UND ZU DEN BIBERBURGEN

Die Freunde des Geschichts- und Heimatvereins Ronneburg trafen sich am ersten sommerlichen Sonntag im Juni zu einem Ausflug in die Wetterau. Erwartungsvoll durchschritten die dreißig Teilnehmer das große Portal der Hessischen Staatsdomäne Kornradsdorf und waren nicht wenig überrascht, als sie im Hintergrund des großen landwirtschaftlichen Gutshofes eine stattliche Kirche erblickten. Der erste Vorsitzende des Vereins, Ferdinand Graef, erläuterte in seiner Führung, dass  hier oben über der Nidder bereits um das Jahr 1000 ein repräsentativer Herrensitz mit Burganlage und Burgturm stand. Erst später in der Stauferzeit  um 1166 wurde diese Burg in ein Frauenstift umgewandelt. Kaiser Friedrich I, Barbarossa ließ durch seinen Ministerialen Hartmann von Büdingen das Prämonstratenser Kloster  1170 weiter ausbauen – etwa zur gleichen Zeit als er die Kaiserpfalz in Gelnhausen errichtete -   und übergab es dem Erzbischof Konrad von Mainz als Versöhnungsgeschenk zusammen mit der erweiterten Kirche, der dreischiffigen romanischen Basilika mit der schönen halbrunden Apsis (Foto) und dem Nonnenhaus, das mit reicher Bauzier ausgestattet ist. Basilika und Nonnenhaus sind  durch die Jahrhunderte, besonders im 30jährigen Krieg, stark in Mitleidenschaft gezogen und zählen dennoch zu den bedeutendsten romanischen  Baudenkmälern im Rhein-Main-Gebiet. 

Anschließend wanderte die Gruppe an der schönen Nidder zur nächsten Überraschung: Mehrere Biberburgen waren links und rechts des Flusses zu erkennen. Vorstandsmitglied Karl-Heinz Wolfgang erzählte Erstaunliches über die  Lebensweise der Biber, die vor einigen Jahren von der Jossa im Spessart hier in die Nidder eingewandert sind und sich hier wohl recht wohl fühlen, wenn man dies an den großen Saalweiden messen will, die bei einer Stärke von  40 cm Stammdurchmesser in der Form einer Sanduhr vom Biber durchgenagt und gefällt werden.

Nach einem gemütlichen Grillnachmittag, der von Vorstandsmitglied Reinhard Menge organisiert wurde, ging die Gruppe zur andachtsvollen Beschaulichkeit in das benachbarte Benediktinerkloster Engelthal. Dort führte uns Schwester Maria-Magdalena durch die schicksalsreiche Geschichte des Klosters, das um 1268 von den Rittern von Buchen und Karben als Zisterzinserinnen Kloster gegründet wurde und im 30jährigen Krieg von den Schweden völlig zerstört wurde. Am 1.Mai 1962 besiedelten dann wieder 20 Benediktinerinnen das Kloster. Nach der weiteren baulichen Erweiterung konnte  jetzt im April 2010 der neue Kreuzgang von Kardinal Lehman feierlich geweiht werden.  

Ferdinand Greaf 9.6.10

Machen Sie mit beim ersten Ronneburger Kochbuch:

Rückblick

Vortrag im Kirchencafe Hüttengesäß

Reiner Erdt referierte in einem Lichtbildervortrag über die Ausstellung der Pfarrer- Bohlender- Bildersammlung.
Die  "Top 40"  wurden in gemütlicher Runde im evangelischen Gemeindehaus bei regem Besuch der Bevölkerung präsentiert. Dabei konnten wieder einige "unbekannte Rätselbilder" aufgelöst werden.

Hinweis: Falls Sie in Ihren Schubladen oder in Omas Alben interessante Bilder des früheren Alltags finden - wir suchen für unser Bildarchiv historische Aufnahmen aus unseren Ortsteilen von allen Epochen.
Bitte sprechen Sie uns einfach an. Originale werden immer dem Besitzer unbeschadet zurück gegeben.

 

● Neue Drucksachen erhältlich
Heimatblätter und Bohlenderbroschüren sind die beiden neuen Lektüren aus der Heimatdruckerei.

- Wilhelm Bohlender - ein Pfarrer portraitiert seine Gemeinde - Fotobroschüre
mit vielen bisher unveröffentlichten Aufnahmen aus dem Ronneburger Hügelland  3 Euro

- Die Ronneburger Heimatblätter- neueste Auflage 2009 - 40 Seiten stark für 4 Euro

erhältlich bei: Reiner Erdt, Gasthaus Zur Krone, Tel. 06184.3030

 

● Gisela Adrian wurde am 12. Oktober 2009 zum Ehrenmitglied!
Gisela Adrian wurde an ihrem 80. Geburtstag zum Ehrenmitglied ernannt.
Ferdinand Graef und Horst Lehr überreichten die Urkunde mit den besten
Glückwünschen und Dank für ihre bisherige Mitarbeit des Vereins seit der Gründung!

 

● Tagesausflug zu Karl dem Großen am 18. Oktober
Es war ein herrlicher Herbsttag im Oktober als  nahezu 50 Reiseteilnehmer des Geschichts- und Heimatvereins Ronneburg  von Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim am Rhein begrüßt  und durch die ehemals größte und prachtvollste mittelalterliche Kaiserpfalz geführt wurden. Die Kaiserpfalz in Ingelheim war um 800 zur Zeit Karls des Großen   Mittelpunkt der kaiserlichen Reichstage. Auch Synoden und königliche, kaiserliche Hochzeiten fanden hier statt. Mit Karl dem Großen begann eine tausendjährige Geschichte der deutschen Kaiserreiche. Sein Reich erstreckte sich von der Nordsee bis nach Oberitalien und von den Pyrenäen bis nach Ungern. Er teilte sein Reich in Grafschaften ein, die er mit seinem Reitertross besuchte und regierte. Ingelheim gehörte zu den Lieblingspfalzen des Kaisers, nicht zuletzt wegen der schönen und strategischen Lage am Rhein, sondern auch wegen des guten Klimas und -  wie man sagt – des guten Rotweines. So hat uns der Oberbürgermeister, der zugleich Vorsitzender des Geschichtsvereins Ingelheim ist,  einen anschaulichen Kulturausflug geboten. Der Vorsitzende des Geschichts- und Heimatverein Ronneburg  überreichte neben einer Spende für den weiteren Museumsaufbau als Dankeschön einen Bildband über unser „Ronneburger Hügelland“. Von den Römern über Karl dem Großen ist der Wein ein bedeutsames Kulturgut in dieser Landschaft. Im Winzerkeller  haben davon auch die Reiseteilnehmer beim lukullischen Mittagstisch reichlich genossen, sodass ein Gang anschließend durch den Weinberg im Gespräch mit dem Winzer recht wohltuend wirkte. Nach einer weiteren historischen Führung durch die mit einer doppelten Mauer umgebene Wehrkirche in Oberingelheim traf man sich danach im benachbarten Weingut bei Kaffee und Kuchen und anschließend beim Vesper und der Weinverkostung. Als die ersten fröhlichen Sangeseinlagen  erklangen, musste leider „nach Plan“ die Heimreise nach Ronneburg angetreten werden. Ferdinand Graef 23. 10. 09

Roneburger in Ingelheim

Die Einladung

 

 

Fotoausstellung Pfarrer Wilhelm Bohlender

Tag des offenen Denkmals in Ronneburg und 3. Latwergefest

Ausführlicher Bericht und Fotos

 

● Ruhebank mit Panoramablick

Der Geschichts-und Heimatverein hat am 22. Juni 2009 eine Ruhebank in der Nähe der Ronneburg
eingeweiht. Am Waldrand zwischen dem Jugendzentrum und der Burg
kann man sich hier ausruhen und ein hervorragendes Panorama genießen.
Man sieht über die drei Ronneburger Ortsteile über den Rödelberg
und den Buchberg nach Langenselbold, im Hintergrund die Höhen von
Wasserlos und Odenwald erkennbar, bis hin zur Mainebene und Kraftwerk Staudinger.
Auf dem Bild rechts unten ist unser Vorstand, nicht auf dem Foto sind Heidi Rauch,
Ekkehart Trobisch und Reinhard Menge. Zu sehen sind: vl. sitzend Horst Lehr,
Gudrun Dambach, Hilde Rieß, Karlheinz Wolfgang, Helmut Schäfer, hinten stehend v.l.
Reiner Erdt, Ferdinand Graef, Klaus Altmannsperger.

 

o o o o

 

Maiwanderung - Hohe Straße - ins römische Marköbel.

am Sonntag, 24. Mai ab 10 Uhr - Start Altwiedermus...

Vielen Dank an alle interessierten "Mitwanderer" für diesen schönen Tag!
Näheres siehe hier

 

Osterbrunnenfest

am Sonntag, 5. April 2009 im alten Pfarrgarten Hüttengesäß
Start ab 14 Uhr

 

Dreschmaschine regensicher untergebracht

am Samstag, 28. Februar trafen sich Vereinsmitglieder auf dem Gelände
des Landwirts Helmut Weiser, der sich bereit erklärte, auf seinem Hof
die alte Dreschmaschine von Ronneburg unterzustellen. Dort wurde eine
Dachkonstruktion errichtet, die vor Regen schützt. Danke an alle Helfer,
sowie die Vereinsfreunde Herr Weiser, Karlheinz Erdt und Felix Mahr.

Die letzte Ronneburger Dreschmaschine ist ein Relikt aus der Landwirtschaft
der 20er Jahre, gebaut von Firma Flöther in Gassen/ Niederlausitz - heute Polen.

Damit hat die Familie Arndt früher in allen Höfen Gerste, Weizen und Roggen gedroschen.
Heute macht ein Mähdrescher viel mehr Arbeitsschritte: Mähen, Dreschen,

abfüllen des Korns und Stroh schneiden - direkt auf dem Feld.
Die Dreschmaschine musste früher in jeden Hof gefahren werden
und mittels Traktor oder Elektromotor angetrieben werden.
Bericht über das Dreschen

 

 

Jahreshauptversammlung

Der Geschichts- und Heimatverein Ronneburg e.V. lädt ein:

 

M I T G L I E D E R V E R S A M M L U N G

Für das Vereinsjahr 2008

am  Freitag, den   23. 1. 2009   um 20.00Uhr     

im Gasthaus zur Krone  / Hüttengesäß

Tagesordnung:

  1. Begrüßung

  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit

  3. Bericht des Vorstandes über das Vereinsjahr 2008

  4. Bericht des  Kassierers

  5. Bericht der Kassenprüfer

  6. Antrag auf Entlastung des Vorstandes

  7. Wahl eines/einer Kassenprüfers/in für die folgenden zwei Vereinsjahre.

  8. Planungstermine und Ausblick auf das Vereinsjahr 2009

  9. Sonstiges 

–   und  danach  Diavortrag Ronneburger Hügelland- in neuen Bildern von Reiner Erdt

 

Kaffee und Kuchen - wie immer am Hüttengesäßer Weihnachtsmarkt am 4. Advent.
Im alten Pfarrhaus in gemütlich warmer Atmosphäre konnten unsere Gäste und Freunde sich am Weihnachtsmarkt mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee und Tee stärken. Klaus Wilke stellte interessante  Holzfiguren aus seiner Kreativwerkstatt vor.

 

Ortsrundgänge nach wie vor sehr beliebt

Der Geschichts- und Heimatverein Ronneburg begann 2008 erstmals mit Stadtführungen in unseren drei Dörfern.
Das Interesse ist stets sehr groß und die Teilnehmer allen Alters und Couleur waren immer sehr interessiert.
Mittlerweile gab es schon fünf weitere große Führungen, auf dem Bild etwa ist die SPD Ronneburg unser Gast.


Foto: SPD Ronneburg Webseite

 

● Kaffeenachmittag mit interessierten Bürgern

Gesprächsthema:  "Unsere jüdischen Nachbarn"

Der Geschichts- und Heimatverein Ronneburg e.V. lädt zu einem Gesprächsnachmittag am Mittwoch,  19. November um 15 h 2008  ins „Alte Pfarrhaus“ nach Hüttengesäß ein. Vorstandsmitglied  Klaus Altmannsperger wird noch einmal Erläuterungen zur laufenden Ausstellung „Unsere jüdischen Nachbarn in Hüttengesäß“ geben, die  durch anwesende Zeitzeugen verdeutlicht und vertieft werden sollen. Einheimische Zeitzeugen und interessierte Bürger sind dazu herzlich willkommen, besonders mit passenden Dokumenten, Briefen oder Fotos. Die Veranstaltung wird eine Gesprächsrunde bei Kaffee und Kuchen.

Herzlichen Dank bereits im Voraus,

Ihr Geschichtsverein Ronneburg

Klaus Altmannsperger/ Friederike Graef

70 Jahre nach der Pogromnacht in Deutschland

9. November um 14 Uhr im alten Pfarrhaus Hüttengesäß. Auch in so kleinen Dörfern wie Ronneburg-Hüttengesäß gab es über 200 Jahre lang jüdische Einwohner, die mit ihren christlichen Nachbarn in Freundschaft und Frieden zusammenlebten. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten am 30. 1. 1933 wurde zunehmender Druck auf die jüdische Bevölkerung ausgeübt, der über Entrechtung und Enteignung zum Pogrom  am 9.November 1938 führte und  das baldige Ende der jüdischen Bevölkerung ankündigte.Auf Grund der großen Anzahl von nahezu 100 Besuchern musste am  Sonntag, den 9. November 2008,  Klaus Altmannsperger, Vorstandsmitglied des Geschichts- und Heimatvereins Ronneburg,  seinen bewegenden Vortrag im „Alten Pfarrhaus“ zweimal nacheinander halten! Er entwarf dabei ein anschauliches Bild der damaligern Ortschaft Hüttengesäß:  Im Alltag half man sich bei Bedarf; zwar hatten die jüdischen Mitbürger ihre eigene kleine Synagoge, ihre „Schul“ und Mikwe (religiöses Reinigungsbad), ansonsten aber waren sie ein ganz normaler Teil des täglichen Arbeits- und Dorflebens.   Altmannsperger hatte in langen Recherchen die jüdischen Namen und Wohnhäuser, ihre Berufe und Familiengeschichten in einer beeindruckenden Dokumentation zusammengetragen, die von den Besuchern mit großem Respekt betrachtet wurde. Er erzählte, dass in Hüttengesäß damals 46 jüdische Personen lebten, die nach der sog. „Reichskristallnacht“, also nach der Verwüstung der Synagoge und der jüdischen Wohnungen durch die örtliche SA und HJ, zur Emigration gezwungen oder in verschiedene KZ, nach Treblinka, Theresienstadt oder Auschwitz deportiert worden waren. Für ein „Kulturvolk“, als welches sich die Deutschen stets empfinden, seien diese Tatsachen eine nationale Schande, und für antisemitische Äußerungen und Taten gelte: Null Toleranz! Viele Anwesende hörten zum ersten Male die Namen der ehemaligen jüdischen Mitbürger (Adler, Blumenthal, Hamburger, Hess, Lind, Münz und Reiss) und erhoben sich bei der Verlesung der 46 Namen im Gedenken an die Vertriebenen und Ermordeten  von ihren Plätzen. Anschließend las Jutta Wilke ihre prämierte Erzählung über das Schicksal der Juden im Dorf Heldenbergen und den deren Abtransport auf Lastwagen in das Konzentrationslager, wo alle 23 jüdische Bürger ermordet wurden.

● Latwergefest fällt 2008 wegen Zwetschgenmangel aus
Leider gibt's in diesem Jahr nicht genug Zwetschgen, somit werden wir
das Fest einmal ausfallen lassen, statt dessen öffnen wir am Samstag
unsere Ausstellungsräume, um auf alte Familienverbindungen; Stammbäume
und Wohnhäuser der alt- eingesessenen Familien hinzuweisen.
Samstag, 20. September von 14 bis 18 Uhr, Ansprechpartner ist
Friederike Graef und Reiner Erdt.

Tag des offenen Denkmals - erstmals in Ronneburg
am 14. September 2008 fand er nun auch einmal in Ronneburg statt.
Vielen Dank an die knapp 200 Besucher in allen Locations.

● Vortrag über Tag des Denkmals
Reiner Erdt referierte über die Veranstaltungen des Tag des Denkmals
beim Kirchencafé am 7.9. im evangelischen Gemeindehaus Hüttengesäß.
Die Besucher wurden ausführlich über die historischen Gebäude
rund um die Kirche informiert und wurden auf unsere Führungen eingeladen.

● Gästeführer- Schulung
Der Vorstand des Geschichtsvereins war am 4. September mit Gästen auf einer
Probeführung im alten Ortskern von Hüttengesäß unterwegs und füllte die Route
für den Tag des offenen Denkmals für die Fremdenführer mit Informationen aus.
Wir sind nun gewappnet und informiert und freuen uns auf rege Teilnahme am
Sonntag! Treffpunkt ist ab 12 Uhr stündlich am alten Pfarrhaus.

● Fernsehteam befragt Vorstandsmitglieder
Bei einem Besuch in Ronneburg wurden Ferdinand Graef und Reiner Erdt von einem Fernsehteam
der ARD zum Thema Ronneburger Verbindungen zu Amana befragt. Die Osthessische Limonaden-
fabrik Bionade baut dort nämlich eine Zweigstelle, daher kam das Interesse nun plötzlich
auch wieder in unsere Richtung. Ob und wie das Filmmaterial verwendet wurde, wissen wir zur
Zeit noch nicht.

● Wanderung zur Burgruine Hardeck
Auf den Spuren von Graf Dietmar von Hardeck- Selbold- Gelnhausen wanderten wir
am 1. Juni 2008 mit über 50 Teilnehmern zur Hardeck und zum Herrnhaag

Einladung

● Historischer Ortsrundgang
Am 24. Mai führten wir die erste historische Ortsführung in Hüttengesäß durch. Unter Teilnahme des befreundeten Geschichtsvereins Neuberg gingen wir durch die alten Gassen und erklärten die Geschichte der einzelnen markanten Gebäude. Bei strahlendem Wetter hat sich der Spaziergang gelohnt und die Besucher waren von der Historie der Hüttengesäßer Hofreiten sehr begeistert.

● Kirchturmbesichtigung - nun öffentlich
Am 17. Mai war es dann soweit - der Kirchturm und sein Glockenstuhl wurden unter Führung von Klaus Euler und des Geschichts- und Heimatvereins unter reger Teilnahme der interessierten Gemeindeglieder sozusagen "eröffnet" . Knapp 70 Besucher konnten in kleinen Gruppen auf den Turm steigen und sich das Geläut anschauen und - hören.

Mehr lesen Sie hier auf unserer Sonderseite

● Lesung / Diavortrag
Reiner Erdt stellte die 80 besten Bilder aus dem Bildband in einer Lesung/Diavortragsveranstaltung im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Landfrauen Ronneburg vor. Knapp 50 interessierte und nette Damen konnten sich so über die Heimatgeschichte informieren und Fragen dazu stellen. Selbstverständlich dankte er den Landfrauen noch einmal für die gute Zusammenarbeit beim Osterbrunnenfest 2008 im alten Pfarrgarten.

● Kirchturmbesichtigung

im 6. Stockwerk - unter den 4 Glocken A Im 5. Stockwerk A Hier stand einst das Uhrwerk von 1887

Klaus Euler, der Küster und Kirchenvorsteher der Kirchengemeinde Hüttengesäß, führte uns - Klaus Altmannsperger und Reiner Erdt, Anfang April in das höchste Gebäude von Hüttengesäß. Wir besuchten den Kirchturm und versuchen in naher Zukunft, die Idee von Herrn Euler umzusetzen, einen "Tag des offenen Turmes" einzurichten, um interessierte Bürger den Turm einmal besichtigen zu lassen.
Mehr lesen Sie hier auf unserer Sonderseite

● Lesung / Diavortrag
Ferdinand Graef mit Gattin, Reiner Erdt, Klaus Altmannsperger und Hilde besuchten im Auftrag unseres Vereins die Vereinsräume des Geschichtsvereins Langenselbold, um dort eine Lesung aus unserem Heimatbuch vorzuführen. Herr Dr. Manfred Keil hielt eine kleine Einführungsrede, Ferdinand und Reiner führten dann mittels Beamer und Powerpointpräsentation einen lebhaft interessanten Vortrag vor, der von fachkundigen Zuhörern unseres Nachbarvereins unterstützt wurde. Zum Abschluss führte uns Herr Dr. Keil durch die großzügigen Vereinsräume des Vereins, die als Gast in einem ehemaligen Marstall des Langenselbolder Schlosses drei Etagen benutzen dürfen.

● Osterbrunnenfest
Am Sonntag, 16. März 2008 fand erstmals in Ronneburg ein Osterbrunnenfest statt. Die Landfrauen, der Obst- und Gartenbauverein und der Geschichts- und Heimatverein Ronneburg schmückten den Brunnen und das alte Pfarrhaus im österlichen Dekor. Das Regenwetter hielt die etwa 250 Besucher nicht davon ab, zum alten Pfarrgarten zu kommen und unser Fest zu besuchen. Weiteres auf unserer Sonderseite.

Geburtstag des Pfarrerssohn Bernd Bohlender
Am 30. Januar 1933 wurde Bernd Bohlender als Sohn des Hüttengesäßer Pfarrers Wilhelm Bohlender im alten Pfarrhaus in Hüttengesäß geboren. Zu seinem Jubeltag wurde im alten Pfarrhaus eine kleine Auswahl schöner Aufnahmen aus seiner Hüttengesäßer Kindheit präsentiert. Die Aufnahmen stammen aus der Kamera seines Vaters, der als Pfarrer und Hobbyfotograf in Hüttengesäß sehr beliebt war. Herr Graef und Herr Altmannsperger moderierten den Besuch im Pfarrhaus und informierten die Besucher über das aktuelle Vereinsgeschehen.

Ronneburg hat Zukunft
Im Rahmen der Erstellung der Bewerbungsunterlagen fand kürzlich ein erstes Arbeitstreffen von Vereinsvertretern und dem beauftragten Stadtplanungsbüro Heim im Ronneburger Rathaus statt. Bürgermeister Heinz Habermann zeigte bei der Begrüßung nochmals die Themenschwerpunkte auf, die eine besondere Bedeutung im Rahmen des ausgeschriebenen Wettbewerbs haben, wie z.B. die allgemeine Entwicklung der Gemeinde, die Baugestaltung und –entwicklung, die Grüngestaltung und –entwicklung sowie die Bürgerschaftlichen Aktivitäten. Zusammen mit Vertretern aus Vereinen, Bürgerschaft und allen Bereichen sollen Lebensqualität, Gemeinschaftssinn und Outfit aller drei Ortsteile bewertet und verbessert werden.
Auch Vertreter des Geschichts- und Heimatvereins setzen sich intensiv mit den Aufgaben auseinander.


 

Ehrungen beim Neujahrsempfang der Gemeinde Ronneburg

Knapp 30 Ronneburger wurden am 17. Januar 2008 in der Mehrzweckhalle Ronneburg geehrt. Unsere Vereinsmitglieder Klaus Altmannsperger und Reiner Erdt wurden von Bürgermeister Heinz Habermann und Jürgen Waitz für Ihre Vereinsarbeit geehrt, beide sind seit der Gründung mit dabei.

Bildband- Präsentation im evangelischen Gemeindehaus Hüttengesäß

Am 13. Januar präsentierte Reiner Erdt im evangelischen Gemeindehaus in Hüttengesäß Ausschnitte aus dem Ronneburger Heimatbuch. Mit Beamer und Leinwand wurden die 40 besten Bilder aus dem Bildband des Ronneburger Hügellandes vorgestellt. Die Besucher waren sehr interessiert und konnten mit dem Hobbyfotografen noch Anregungen austauschen und Bücher kaufen. Sonntags veranstaltet der Hüttengesäßer Kirchenvorstand eine interessante Nachmittags- Kaffeestunde, ein Besuch lohnt sich sehr.

2007:

Weihnachtsmarkt Hüttengesäß 15. und 16. Dezember 2007

Das historische Pfarrhaus öffnete seine Türen zum Weihnachtsmarkt der Gemeinde Ronneburg.
Gezeigt wurden Holzarbeiten von Klaus Wilke, ein Bücherflohmarkt wurde aus Spenden angeboten,
und natürlich wurden zahlreiche Exemplare des Ronneburger Bildbandes verkauft.
Ein Heimatbuch mit einer spannenden Erfolgsgeschichte - es wurde innerhalb drei Wochen
bereits an 500 zufriedene Leser und Heimatfreunde vermittelt.

Präsentation des  neuen Bildbandes am 4. Dezember 2007

Unter Beisein von Bürgermeister Heinz Habermann und der Vertretung des
Landrates Erich Pipa, Frau Nettner Reinsel, und zahlreichen Vereinsfreunden
und Bürgern der Gemeinde Ronneburg, stellt Ferdinand Graef und Reiner Erdt
den neuen Bildband "Ronneburger Hügelland" vor.

Bildbandvorstellung in Ronneburg Leer Vernissage Ronneburger Hügelland

Ausflugsfahrt nach Lohr   und   Bieber   im   Spessart,
Sonntag,   21.  Oktober  2007

Ø10.00 Uhr     Lohr Spessartmuseum im Schloss -
Die Schatzkammer des Spessarts voller Geschichte und Geschichten
Ø12.00 Uhr     Gemeinsames Mittagessen in einem Wirtshaus im Spessart
Ø14.30           Bieber   -  Führung in zwei Gruppen - Ein kleiner Rundgang
durch das historische Bieber - Führung durch das „Biebergrundmuseum“
das bekannte Museum für Spessart - Bergbau und Heimatkunde
Ø17.00 Uhr     Abschluss und gemütliches Abendessen
Ø
19.00 Uhr     Rückfahrt nach Ronneburg
Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme und freuen uns schon auf die nächste Busfahrt.

Latwergefest am 29.9.2007

Regenwetter am Vormittag des 29. September lies uns nicht davon abhalten,
auch in diesem Jahr wieder ein Event rund um die Zwetschgenlatwerge auszurichten.
Am Nachmittag wurde es dann auch angenehmer und im Beisein vieler Ronneburger
und auswärtiger Besucher und Vereinsfreunde wurde die Latwerge 2007 auch
besonders gut. Wir danken allen Freunden und Helfern auch in diesem Jahr
für Ihre Unterstützung und freuen uns bereits auf den
20. September 2008! - Latwergefest Nummer 3.

Schilder an historischen Baudenkmälern

Historische Gebäude werden mit einem Schild gewürdigt.
Viele Hofreiten, Handwerkshäuser und andere Gebäude wie Bahnhof oder Schulen,
erzählen ihre eigene Geschichte. Wer wohnte hier- war es eine Schmiede oder eine Schuhmacherei?
Wann wurde es erbaut und für welchen Zweck - all dies kann man auf unseren neuen Schildern
nachlesen. Weitere Schild- Anregungen nehmen wir gerne entgegen.


Maiwanderung auf der historischen Reffenstrasse

am Samstag, 19. Mai 2007. Der Weg führt durch den Büdinger Wald über die sanften Höhen des Ronneburger Hügellandes und des Vogelsberges auf der alten historischen Reffenstrasse. Dieser Weg   ist für Groß und Klein gut begehbar  - auch mit Kinderwagen – am besten  mit Wanderschuhen! Unser  Vorstandsmitglied Karl Heinz  Wolfgang (82!) führt uns durch den herrlichen Maiwald und erzählt uns einiges über die Geschichte dieser alten Handelsstraße. Nach ca.  9 km  vorbei an den Fürstengräbern ( der letzten Fürsten von Ysenburg/Büdingen ) sind wir am Ziel angekommen an einem romantischen Jagdhaus  der „Zeche Hedwig“ an den ehemaligen Braunkohlegruben. Dort empfängt uns gegen 12.00h unser bewährter Event-Chef Reinhard Menge mit würzig Gegrilltem und frischen Getränken.

Ausstellung Schule und Konfirmation

Eine große Ausstellung mit historischen Schul- und Konfirmationsbildern veranstaltete der Geschichtsverein am 31. März und a 1. April 2007. Wegen des großen Erfolges wurde die Ausstellung an zwei Folgewochenenden wiederholt. Zahllose Besucher aus allen Ortsteilen und aus Nachbarorten kamen zur Ausstellung und erfreuten sich an den schönen Erinnerungen der Schulzeit. Bilder dieser Veranstaltung finden Sie auf unserer Sonder- Fotogalerie Hochzeiten und Konfirmationen.